Katarakt

Katarakt

Was ist eine Katarakt (Graue Star)?

 Die Katarakt ist eine Trübung der natürlichen Linse. Die Linse ist eine im Auge liegende, bei Geburt durchsichtige Struktur hinter der Iris und der Pupille. Ihr Aussehen erinnert sowohl in Form als auch in Größe an eine Linse. Zudem besitzt sie wie diese eine äußere Kapsel. Ihr Inneres setzt sich aus in speziell zusammengesetzten Eiweißen zusammen, die eine Transparenz bewirken.

Die Funktion der Linse ist das Scharfstellen des Sehens. Durch die Veränderung Ihrer Form können wir in der Ferne und kurz danach der Nähe Objekte scharf sehen. Die Linse verändert sich mit dem Alter. Sie verliert an Transparenz, wobei sie zunächst einen gelben und später einen braunen Farbton annimmt. Zudem kann sie aufgrund eines Verlustes an Elastizität mit der Zeit an Starrheit zunehmen. Diese Starrheit bewirkt die Presbyopie (Altersweitsichtigkeit), wobei ein scharfes Sehen von Objekten in der Nähe nicht mehr möglich ist.


Kataraktformen

Die Katarakte werden nach Aussehen und Entstehungsgrund in verschiedene Formen aufgeteilt.

Eine Form der Aufteilung richtet sich nach den verschiedenen Trübungszonen in der Linse.

Kortikale Katarakt: Trübung der äußeren Schicht der Linse.

Katarakt mit hinterer Schalentrübung: Trübung der hinteren Linsenschale.

Kernkatarakt: Trübung des Linsenzentrums.

Diese Formen können sich im Auge einzeln oder kombiniert anfinden.
Nach ihrem Ursprung finden sich die folgenden Katarakttypen:

Senile Katarakt: Sie ist die häufigste Linsentrübung als Folge des Alterungsprozesses.

Angeborene Katarakt: An dieser Form leiden Kinder, die mit einer Katarakt zur Welt kommen.

Iatrogene Katarakt: Sie wird durch ein Medikament (z.B. Kortison) oder chirurgisch verursacht.

Traumatische Katarakt: Sie wird durch einen direkten, perforierenden oder nicht-perforierenden Schlag verursacht.

Sekundär durch systemische Erkrankungen (z.B. Diabetes)


Symptome und Entwicklung

Zu den wenigen Symptomen der Katarakt zählen ein unscharfes Sehen, die Verringerung der Sehqualität und eine vermehrte Blendungsempfindlichkeit. Die Katarakt verursacht keine Beschwerden wie Schmerzen oder Jucken.

Die Entwicklung ist unterschiedlich, da es Katarakte gibt, die sich sehr schnell verschlechtern und andere, die über Jahre stabil bleiben können. Eine Verschlechterung bedeutet einen fortschreitenden Verlust der Transparenz der Linse. Im Allgemeinen fällt dem Patienten zu Beginn ein Sehverlust insbesondere unter schlechten Lichtbedingungen und bei starker Lichteinstrahlung durch eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit auf. Im späteren Verlauf der Erkrankung ist der Verlust der Sehkraft generalisiert und dauerhaft.

Im mittleren Stadium der Kataraktentwicklung kann in manchen Patienten zwar eine Sehverschlechterung in der Ferne, jedoch eine Sehverbesserung in der Nähe bemerken, die ihnen manchmal das Lesen ohne Brille erlaubt. Im Verlaufe der Kataraktentwicklung verschwindet dieser Effekt jedoch.


Behandlung

Die Behandlung der Katarakt basiert ausschließlich auf einem chirurgischen Eingriff. Die heutzutage weit entwickelte und technisch ausreifte Technik wird Phakoemulsifikation genannt. Es handelt sich dabei um die Entfernung des getrübten Inhaltes der Linse unter Erhalt der äußeren Kapsel. Diese Kapsel gibt der künstlichen Linse, die am Ende des Eingriffes zur Korrektur von Refraktionsfehlern eingesetzt wird, Stabilität. Heutzutage verfügen wir über Linsen zur Korrektur von Kurz-, Weit- und Altersweitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung.

Bei der Operation wird der Inhalt der natürlichen Linse entfernt, wobei mit Hilfe einer eingeführten Ultraschallsonde das Linsengewebe emulsifiziert und gleichzeitig das zerstörte Material aufsaugt wird. Danach wird eine nach den individuellen Maßen des Patienten ausgesuchte, künstliche Linse durch einen Schnitt der Größe 1,8 bis 2.8 mm eingeführt. BESSER EINEN ABSATZ HOEHER STELLEN

Die Operation wird unter Tropfenanästhesie oder unter lokaler Betäubung durchgeführt, sie ist schmerzfrei und dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Sie findet ambulant statt und bei Durchführung unter Tropfenanästhesie ist ein Augenverband nicht notwendig.

Bei diesem Eingriff handelt es sich um eine Operation, weswegen Risiken und Komplikationen nicht ausgeschlossen werden können. Eine Infektion stellt das Hauptrisiko dar, welches jedoch mit Hilfe von Antibiotika ins Auge am Ende der Operation und Antibiotikatropfen postoperativ zu minimieren versucht wird. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um die am meisten durchgeführte und entwickelte Augenoperation handelt und aufgrund einer großen Erfahrung unserer Operateure sind unsere technischen Komplikationen jedoch minimal.

Im postoperativen Verlauf können Sie Ihr normales Leben weiterführen. Die Wiedererlangung des Sehens gestaltet sich sehr schnell bei fortschreitender Verbesserung in den ersten Tagen.

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